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Zwischen Gran Paradiso und Gletscherblicken: Motorradgenuss im wilden Aostatal

156 km Distanz
2:28 h Ungefähre Zeit
734 Kurven (50% / 50%)

Streckendetails

Diese Runde durchs Aostatal lebt nicht von Tempo, sondern von grossen Alpenbildern: weite Wiesen, enge Bergtäler, Wasserfälle und Dörfer aus Stein und Holz. Wer auf dem Motorrad Landschaft wirklich erleben will, findet zwischen Cogne, Valgrisenche und Rhêmes-Notre-Dame eine der eindrucksvollsten Kulissen der Region.

Diese Tour durch das Aostatal ist wie gemacht für Motorradfahrer, die nicht nur Strecke machen, sondern unterwegs tief in eine Landschaft eintauchen wollen. Schon der Start bei Aosta öffnet den Blick auf eine Region, in der sich alpine Weite und wilde Gebirgsnähe ständig abwechseln. Statt einer klassischen Passrunde steht hier das Erlebnis ganzer Täler im Mittelpunkt: jedes mit eigenem Charakter, eigener Stimmung und eigenen Ausblicken.

Richtung Cogne verändert sich die Szenerie spürbar. Das Tal wirkt grüner, weiter und zugleich geschützter, fast wie ein natürliches Amphitheater am Rand des Gran-Paradiso-Nationalparks. Rund um Cogne prägen grosse Wiesenflächen, dunkle Wälder und steile Berghänge das Bild. Besonders eindrucksvoll ist die Nähe zur Hochgebirgswelt: Wasserläufe, Almböden und die typischen Häuser aus Stein und Holz geben diesem Abschnitt eine fast zeitlose Alpenatmosphäre. Orte wie Valnontey wirken wie das Tor in eine stillere, ursprünglichere Bergwelt, in der man den Alltag schnell hinter sich lässt.

Mit Valgrisenche wird die Tour rauer und alpiner. Das Tal wirkt abgelegener, schroffer und stiller, genau das macht seinen Reiz aus. Hier bestimmen Felsflanken, Wasserfälle, der Beauregard-Stausee und die Nähe zum Ruitor-Massiv das Landschaftsbild. Immer wieder ergeben sich Panoramen, die wie geschaffen sind für eine Pause mit Blick auf Gletscher, Almen und hoch über dem Tal liegende Bergkämme. Valgrisenche ist kein Ort der grossen Kulisse allein, sondern auch einer besonderen Ruhe: ein Tal, das viel Raum lässt, die Berge bewusst wahrzunehmen.

Rhêmes-Notre-Dame bringt noch einmal eine andere Stimmung in die Runde. Das Tal gehört zu den stillsten und naturverbundensten Ecken des Aostatals. Kleine Weiler, Wiesen, Lärchenwälder und die unmittelbare Nähe zum Nationalpark verleihen diesem Abschnitt etwas Ursprüngliches. Gerade Motorradfahrer, die das Gefühl schätzen, mitten in der Natur unterwegs zu sein, erleben hier das Aostatal von seiner sanften, fast meditativen Seite. Die Mischung aus bäuerlicher Kultur, alten Dorfkernen und unberührter Berglandschaft macht diesen Teil der Tour besonders atmosphärisch.

Am Ende bleibt vor allem der Eindruck einer aussergewöhnlich abwechslungsreichen Alpenrunde: nicht laut, nicht überinszeniert, sondern echt. Diese Tour verbindet Naturerlebnis, Weite und alpine Authentizität — genau die Art von Strecke, an die man sich als Motorradfahrer noch lange erinnert.

Start

Via Piccolo San Bernardo

Wegpunkt

Bar "La Clicca"

Wegpunkt

9A 10 12

Wegpunkt

Le Village de Thumel

Ziel

Strada regionale di Cogne

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