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Weisse Dörfer und Sherry-Land bei Sevilla

312 km Distanz
5:28 h Ungefähre Zeit
429 Kurven (51% / 49%)

Streckendetails

Rundtour von Sevilla durch das Sherry-Dreieck und die Sierra de Grazalema. Die Route verbindet Atlantikküste, weisse Dörfer und sanfte Berglandschaft auf 312 km.

Diese Rundtour beginnt und endet in Sevilla und führt durch drei charakteristische Landschaftszonen Westandalusiens: die Küstenebene um Sanlúcar de Barrameda, das Sherry-Dreieck um Jerez de la Frontera und die westlichen Ausläufer der Sierra de Grazalema.

Die erste Etappe führt von Sevilla nach Sanlúcar de Barrameda an der Mündung des Guadalquivir. Der Streckenabschnitt verläuft überwiegend auf gut ausgebauten Landstrassen durch flaches bis leicht welliges Agrarland. In Sanlúcar lohnt ein kurzer Stopp – die Stadt liegt gegenüber dem Nationalpark Doñana und ist bekannt für Manzanilla-Sherry und Meeresfrüchte. Der Strassenbelag ist auf diesem Abschnitt überwiegend in gutem Zustand.

Von Sanlúcar geht es über Jerez de la Frontera nach Arcos de la Frontera, dem Hauptort der Ruta de los Pueblos Blancos. Arcos liegt auf einem Felsrücken 185 Meter über dem Fluss Guadalete und bietet ein spektakuläres Panorama. Die Zufahrt erfolgt über steile Serpentinen – hier ist Aufmerksamkeit geboten, da die Strassen teilweise schmal sind und touristische Verkehrsspitzen auftreten können.

Der fahrtechnisch interessanteste Abschnitt folgt zwischen Arcos und Algodonales. Die Route führt durch die Vorberge der Sierra de Grazalema, einem UNESCO-Biosphärenreservat. Die Strassen werden kurviger, steigen auf über 500 Meter Höhe und bieten wechselnde Aussichten auf Olivenhaine, Korkeichenwälder und Kalksteinfelsen. Der Asphalt ist überwiegend gut, vereinzelt finden sich jedoch rissige Stellen und Flickarbeiten. Auf diesem Streckenabschnitt ist mit wenig Verkehr zu rechnen.

Algodonales am Fuss der Sierra de Líjar ist bekannt als Zentrum für Gleitschirmflieger und für seine Gitarrenbauer. Die Ortschaft liegt am Eingang zum Naturpark Sierra de Grazalema. Ab hier flacht die Strecke über Morón de la Frontera wieder ab. Morón ist eine Grenzstadt mit arabischen Burgruinen und einer Kirche, deren Glockenturm der Giralda in Sevilla nachempfunden ist.

Die Rückfahrt nach Sevilla verläuft durch die Campiña-Ebene auf breiten Landstrassen mit langgezogenen Kurven. Der Verkehr nimmt in Sevillas Einzugsgebiet zu. Die beste Tageszeit für die Tour ist morgens; im Hochsommer sind Temperaturen über 40°C keine Seltenheit. Frühjahr und Herbst bieten angenehmere Bedingungen.

Insgesamt ist die Tour auch für weniger erfahrene Fahrer geeignet. Die Kurvendichte liegt im mittleren Bereich, technisch anspruchsvolle Passagen sind selten. Tankstellen sind in allen grösseren Orten vorhanden.

Start

Amazon Hub Locker

Wegpunkt

Majuelo Aguilar

Wegpunkt

Calle Barrica

Wegpunkt

Carretera de Arcos de la Frontera a Antequera

Wegpunkt

Villa Las Palmeras

Wegpunkt

Vereda del Molinillo

Ziel

Avenida de Portugal

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