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Von Venedig durch das Po-Delta nach Ferrara

172 km Distanz
3:09 h Ungefähre Zeit
162 Kurven (49% / 51%)

Streckendetails

Eine 172 km lange Tour von der Lagunenstadt Venedig durch die flache Landschaft des Po-Deltas bis zur UNESCO-Welterbestadt Ferrara. Die Route führt durch zwei italienische Regionen und verbindet maritime Küstenlandschaften mit historischen Städten.

Die Tour startet im Festlandteil Venedigs bei Mestre und führt zunächst südwärts Richtung Adriaküste. Die Strecke verläuft überwiegend durch flaches Terrain – typisch für die Po-Ebene – und ist daher auch für weniger erfahrene Fahrer gut geeignet. Die Strassen sind überwiegend gut ausgebaut, mit einzelnen Abschnitten auf Landstrassen und Nebenstrassen, die durch landwirtschaftlich genutzte Flächen und kleine Dörfer führen.

Ein zentraler Höhepunkt der Route ist Comacchio, die als "Klein-Venedig" bezeichnete Lagunenstadt in der Provinz Ferrara. Die Stadt wurde auf 13 kleinen Inseln erbaut und ist durch malerische Kanäle und Brücken geprägt. Das Wahrzeichen ist die Ponte dei Trepponti, eine 1634 erbaute Fünfbogenbrücke. Comacchio ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes "Ferrara und sein Po-Delta" und gilt als Hauptstadt des Po-Delta-Parks, eines der wichtigsten Feuchtgebiete Europas mit über 300 Vogelarten.

Die Route führt durch den Parco Regionale del Delta del Po, der sich über mehr als 52.000 Hektar erstreckt und seit 1999 UNESCO-Welterbe ist. Das Mosaik aus Lagunen, Pinienwäldern, Salzwiesen und Kanälen bietet eine aussergewöhnliche Artenvielfalt. Im Gebiet um Comacchio wird seit Jahrhunderten Aalfischerei betrieben – die Valli di Comacchio sind das grösste Lagunengewässer Italiens.

Das Ziel der Tour ist Ferrara, dessen historische Altstadt seit 1995 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Die Stadt gilt als eines der besten Beispiele für Renaissance-Stadtplanung in Europa. Das Castello Estense, eine von Wassergräben umgebene Burg aus dem 14. Jahrhundert, bildet das Zentrum. Die weitgehend autofreie Altstadt mit dem Palazzo dei Diamanti und der Via delle Volte eignet sich zum Flanieren.

Der Verkehr auf dieser Strecke ist ausserhalb der Ballungsräume moderat. In den Sommermonaten kann es an der Küste bei den Lidi von Comacchio zu erhöhtem Aufkommen kommen. Der Strassenbelag ist überwiegend gut, stellenweise gibt es ältere Asphaltdecken. Die flache Topografie bedeutet kaum Kurven oder Steigungen – die Tour ist daher fahrerisch wenig anspruchsvoll, punktet aber mit kulturellen und landschaftlichen Reizen. Die kulinarischen Besonderheiten der Region, insbesondere die Aalgerichte in Comacchio und die Cappellacci di zucca in Ferrara, machen die Tour auch für Genussfahrer interessant.

Start

Via Don Luigi Guanella

Wegpunkt

Via Romea

Ziel

Cafè Teatro

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