Tour von Verona über die Renaissance-Stadt Mantua durch die Poebene zum Po-Delta an der Adria. 218 Kilometer durch flaches Agrarland und Feuchtgebiete bis zum Leuchtturm Punta Maistra.
Diese Strecke führt von Verona durch die weitläufige Poebene bis an die Adriaküste. Start ist nahe dem Bahnhof Verona, wo es motorradfreundliche Parkmöglichkeiten gibt. Die erste Etappe führt südwärts nach Mantua, das als UNESCO-Welterbestadt mit Renaissance-Palästen und drei künstlichen Seen einen lohnenden Zwischenstopp darstellt.
Die Streckencharakteristik ist durchgehend flach – hier gibt es keine Pässe, keine Serpentinen, keine nennenswerten Steigungen. Die Route verläuft überwiegend auf Landes- und Nebenstrassen durch intensiv genutztes Agrarland. Der Belag ist in der Regel ordentlich, stellenweise zeigt sich die typische Abnutzung ländlicher italienischer Strassen mit gelegentlichen Flickstellen. Die Strassenbreite variiert: Abseits der Hauptverbindungen gibt es schmalere Abschnitte ohne Mittelstreifen.
Nach Mantua geht es weiter östlich durch die Provinz Rovigo. Bei Occhiobello überquert die Route den Po. Ab hier verändert sich die Landschaft: Die Agrarflächen weichen zunehmend dem charakteristischen Ambiente des Po-Deltas mit Kanälen, Deichen und Feuchtgebieten. Der Regionalpark des Po-Deltas ist ein UNESCO-Biosphärenreservat mit über 300 Vogelarten und gilt als eines der wichtigsten Feuchtgebiete Europas.
Das Ziel Pila ist ein kleiner Fischerort in der Gemeinde Porto Tolle. In der Nähe befindet sich der Leuchtturm Punta Maistra, ein 45 Meter hoher Orientierungspunkt an der Mündung des Po in die Adria. Der Leuchtturm ist nur per Boot erreichbar, aber die Fahrt durch das Delta-Gebiet bis Pila bietet bereits eindrucksvolle Einblicke in diese einzigartige Landschaft zwischen Fluss und Meer.
Der Verkehr ist auf den Hauptstrassen moderat, auf den Nebenstrassen durch das Delta-Gebiet meist gering. Die Tour eignet sich für Fahrer, die entspanntes Cruisen durch flaches Terrain mit kulturellen und landschaftlichen Zielen verbinden möchten. Kurvensuchende und Passfahrer werden hier nicht auf ihre Kosten kommen. Die beste Reisezeit ist Frühling oder Herbst – im Sommer kann es in der Poebene sehr heiss werden, und die Mückenbelastung im Delta-Gebiet nimmt zu.
Insgesamt eine Tour ohne technische Herausforderungen, die durch den Kontrast zwischen kulturhistorisch bedeutsamen Städten und dem ursprünglichen Naturraum des Po-Deltas ihren Reiz gewinnt.
Start
Api
Wegpunkt
Lungolago Luigi Pescasio
Wegpunkt
Via Dottor Prearo Angelo
Ziel
Via Faro Punta Maistra