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Piemont-Queyras Passrunde über Agnello und Maddalena

370 km Distanz
6:38 h Ungefähre Zeit
1069 Kurven (49% / 51%)

Streckendetails

370 km Rundtour durch die Cottischen Alpen mit zwei Grenzpässen zwischen Italien und Frankreich. Der Colle dell'Agnello auf 2.744 m ist der dritthöchste asphaltierte Alpenpass und höchste Grenzübergang der Alpen.

Die Route startet in Moncalieri bei Turin und führt zunächst über die flache Ebene des Piemont südwärts nach Cuneo. Hier beginnt der Anstieg ins Valle Stura über die Strada Statale 21 in Richtung Argentera. Der Colle della Maddalena (Col de Larche) auf 1.991 m ist ein gut ausgebauter Grenzpass mit breiten Fahrbahnen, der ganzjährig befahrbar gehalten wird. Die französische Nordwestrampe ist kurvenarm, während die italienische Seite mit 14 Kehren kurz vor Argentera fahrtechnisch interessanter ist.

Auf französischer Seite geht es durch das Ubaye-Tal zum Queyras. Bei Guillestre, dem Tor zum Parc Naturel Régional du Queyras, wendet sich die Route ostwärts. Die Festung Mont-Dauphin, eine von Vauban im 17. Jahrhundert errichtete Garnisonsstadt, liegt direkt an der Strecke und ist UNESCO-Weltkulturerbe.

Von hier führt der Weg nach Pontechianale im Valle Varaita. Der Lago di Pontechianale, ein Stausee auf etwa 1.600 m, bietet sich für eine Rast an. Das Bergdorf Chianale, wenige Kilometer weiter, zählt zu den "schönsten Dörfern Italiens" und besteht aus gut erhaltenen Steinhäusern auf 1.800 m Höhe.

Der Colle dell'Agnello bildet das Kernstück der Tour. Mit 2.744 m ist er der dritthöchste asphaltierte Alpenpass nach Stilfser Joch und Col de l'Iseran sowie der höchste internationale Gebirgspass. Die italienische Südostrampe ist steil mit Steigungen bis zu 15 Prozent. Die Strasse wird oberhalb von Chianale schmal, teilweise haben zwei sich entgegenkommende Fahrzeuge Platzprobleme. Die Öffnungszeit beschränkt sich auf etwa Mitte Juli bis Mitte September. Das Wetter kann auch im Sommer rasch umschlagen.

Die Abfahrt führt zurück durch das Varaita-Tal nach Saluzzo, einer historischen Kleinstadt am Fuss des Monviso. Die mittelalterliche Oberstadt mit der Burg La Castiglia und der Casa Cavassa lohnt einen Halt. Von hier verläuft die Rückfahrt über Landstrassen durch die piemontesische Ebene zurück nach Moncalieri.

Der Strassenbelag ist überwiegend gut, auf den Passstrassen teilweise rissig oder mit Flickstellen. Verkehr ist auf dem Maddalena-Pass unter der Woche durch LKW möglich, am Wochenende deutlich ruhiger. Der Agnello ist verkehrstechnisch unbedeutend und entsprechend wenig befahren. Die Tour erfordert aufgrund der Höhe und der schmalen Passagen auf dem Agnello etwas Erfahrung.

Start

Esso

Wegpunkt

Via Torino

Wegpunkt

Strada Statale 21 della Maddalena

Wegpunkt

Canal Salva

Wegpunkt

Castello

Wegpunkt

Via Pagno

Ziel

Corso Savona

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