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Anaga-Gebirge: Lorbeerwälder und Nordküste

76 km Distanz
1:53 h Ungefähre Zeit
513 Kurven (51% / 49%)

Streckendetails

Rundtour durch das UNESCO-Biosphärenreservat Anaga im Nordosten Teneriffas. Die Tour führt über kurvenreiche Bergstrassen durch urzeitliche Lorbeerwälder, vorbei an Aussichtspunkten und traditionellen Dörfern.

Die etwa 76 Kilometer lange Rundtour startet an der Playa de Tahodio nahe Santa Cruz de Tenerife und führt zunächst über die Autovía de San Andrés in Richtung Norden. Von San Andrés aus beginnt der Aufstieg ins Anaga-Gebirge über die TF-12, eine der charakteristischen Bergstrassen der Insel.

Das Anaga-Gebirge zählt seit 2015 zum UNESCO-Biosphärenreservat und gilt als einer der ältesten Teile Teneriffas. Die Halbinsel erstreckt sich über etwa 20 Kilometer Länge und bis zu 10 Kilometer Breite. Der Hauptkamm erreicht knapp über 1.000 Meter Höhe. Die Region ist bekannt für ihre Nebelwälder – Relikte aus dem Tertiär, die in Europa einzigartig sind. Die Passatwinde sorgen für ausreichende Feuchtigkeit, weshalb hier üppige Lorbeerwälder gedeihen.

Die Strassenführung ist anspruchsvoll: enge Kurven, Steigungen von etwa sechs bis acht Prozent und stellenweise schmale Fahrbahnen prägen den Charakter. Die TF-12, auch Anaga-Höhenstrasse genannt, verläuft direkt auf dem Hauptkamm von West nach Ost und ist gut zweispurig ausgebaut. An Engstellen gibt es Ausweichbuchten. Der Asphalt ist überwiegend in gutem Zustand, jedoch können nach Regenfällen Sandanschwemmungen oder feuchte Stellen die Ideallinie beeinträchtigen. Im Kammbereich herrscht häufig Nebel, was die Sicht erheblich einschränken kann.

Die Route passiert mehrere Aussichtspunkte (Miradores), darunter den Cruz del Carmen auf rund 920 Metern Höhe. Von hier bietet sich bei klarer Sicht ein Panorama über La Laguna und den Teide. Am Mirador befindet sich auch ein Besucherzentrum mit Informationen zum Naturpark.

Weiter führt die Strecke über Las Mercedes nach San Cristóbal de La Laguna, die ehemalige Inselhauptstadt. Die Altstadt wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt – die erste unbefestigte Kolonialstadt, deren Stadtplan als Vorbild für viele lateinamerikanische Städte diente.

Von La Laguna aus verläuft die Route über Tacoronte und Llano del Moro zurück nach Santa Cruz. Tacoronte ist bekannt für seine Weinkultur und traditionelle kanarische Gastronomie. Die Region verfügt über eine geschützte Herkunftsbezeichnung für Weine.

Verkehrstechnisch ist an Wochenenden und zur Mittagszeit mit mehr Betrieb zu rechnen, da sowohl Einheimische als auch Touristen die Aussichtspunkte anfahren. Unter der Woche und am frühen Morgen ist die Strecke ruhiger. Die Temperaturen können im Kammbereich deutlich kühler sein als an der Küste – auch zehn Grad Unterschied sind möglich. Eine wind- und regenfeste Jacke ist empfehlenswert.

Start

Playa de Tahodio

Wegpunkt

Autovía de San Andrés

Wegpunkt

Carretera Norte San Andrés-Las Mercedes

Wegpunkt

PR-TF 2

Wegpunkt

El Cementerio

Wegpunkt

El Cardumen

Wegpunkt

Llano del Moro

Ziel

Auditorio y Centro de Ferias y Congresos

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